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Innovative im Verbund mit etablierten Therapiekonzepten

Unsere Therapiemethoden basieren auf den aktuellen Erkenntnissen der Hirnforschung zur sogenannten „Plastizität und Formbarkeit“ des Gehirns durch Aktivität und Training. Integriert werden darin - insbesondere wenn es um die Lagerung und den Umgang mit den Patienten geht - auch ältere Konzepte wie das Bobath-Konzept.

Darüber hinaus umfasst unser Therapiespektrum unter anderem: 

Dreistufiges Therapiekonzept
Zur effektiven Förderung der Erholung von funktionellen, motorischen, sensiblen/sensorischen und kognitiven Ausfällen werden heute zunehmend aktivierende Methoden mit hoher Wiederholungsfrequenz der Übungen eingesetzt.

Unser Therapieangebot gliedert sich dabei in drei Stufen:

  • In der ersten Stufe werden die Patienten zunächst in den Sitz mobilisiert. Anschließend erfolgt die Kräftigung aktiv durch krankengymnastische Übungen oder passiv durch Training an Bewegungstrainern wie dem Motomed-Gerät. Nach Sitz- und Rumpfstabilisierung versuchen wir, die Patienten in den Stand zu mobilisieren. Ist die Muskulatur der Patienten sehr schwach, finden diese Versuche im Stehtisch statt, bei Patienten mit vegetativen Instabilitäten oder Neigung zu Blutdruckabfällen nach längerer Immobilisierung auch im Stehbett bzw. in der Aufrichteliege (mechanischer Erigo-Trainer).
  • Die zweite Stufe setzt auf häufig wiederholte Übungsabläufe. Dabei setzen wir schwerpunktmäßig das Laufbandtraining ein, bei dem die Patienten über einem Laufband im Fallschirmgurt hängen. Nach Absenkung auf das Laufband bis zum Bandkontakt kann die Gehbewegung trainiert und angebahnt werden, wobei der begleitende Therapeut die Beinführung sicherstellt.
  • Auf der dritten Stufe können die Patienten können stehen, ihr Gleichgewicht ist jedoch noch gestört und ihr Gang unsicher. Zur Therapie setzen wir das sogenannte Easy-Walk-Lauftrainingssystem ein. Die Patienten können – entsprechend gesichert - mit Therapeut oder auch alleine durch die Therapiehalle gehen. Statt wie früher den Patienten mit den Händen zu führen, übt der Patient hier eine Vielzahl unterschiedlicher und alltagsorientierter Aufgaben selbständig. Nach neuesten Erkenntnissen führt dies zu einer starken Motivierung und beschleunigt die funktionelle Um- und Reorganisation des Gehirns.


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