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Musiktherapie

Gerade für unsere Patienten in der Frührehabilitation ist die sprachliche Kommunikation mit der Umwelt (noch) nicht möglich. Musikalische Interaktionen stellen hier einen Kontakt- und Erfahrungsraum auf einer basalen Ebene dar, der auch für Patienten zugänglich ist, die in ihren Ausdrucksfähigkeiten stark eingeschränkt sind.

Zudem kann die Musiktherapie am Bett des Patienten durchgeführt und rein rezeptiv aufgebaut werden, sodass wir eine Möglichkeit haben, frühzeitig mit den Patienten zu arbeiten - ein entscheidendes Kriterium für den Behandlungserfolg. Der Patient kann sich beim Hören seinen Wahrnehmungen und Gefühlen hingeben: Er kann genießen und entspannen, aber auch vorhandene Ressourcen aktivieren, Resignation und sozialer Isolation vorbeugen und schließlich im weiteren Verlauf Motivation für die vor ihm liegende Rehabilitation und die neue Lebenssituation aufbauen. Zu den musiktherapeutischen Interventionen gehören unter anderem:

  • Summen/Singen im Atemrhythmus
  • Therapeutische Instrumentalimprovisationen
  • Vibro-akustische Stimulation mit stark schwingenden Instrumenten
  • Singspiele unter Einbeziehung einzelner Körperteile
  • Räumliches Orientierungstraining mit Musik
  • Multisensorische Stimulation

Hinweise zu den Indikationen finden Sie hier.

Zitierte Literatur

  • Baumann, M. et al. (2006): Indikationskatalog Musiktherapie in der Neurologischen rehabilitation, Berlin: Deutsche Gesellschaft für Musiktherapie, 16f


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